digital.bike.23 : project : blog

This blog is part of the project „digital.bike.23“. It deals with the exciting topic: What will e-bikes look like in the near future? How will they communicate with the environment? Could they be sustainable from production to removal? Interesting topics of my project research will be published and thrown into discussion here. More…

KI lernt e-Radfahren

Gerad war die Velo Berlin. Für mein Projekt digital.bike.23 war sie Pflicht. Sie ist natürlich auch ein willkommener Anlass mal zu gucken, wo KI bezüglich (E-)Bikes gerade steht. Kurz resümiert: im Bike-Alltag ist wenig KI angekommen. Im Hintergrund laufen jedoch die Entwicklungen auf Hochtouren. Die Branche mutiert zu einem großartigen Anschauungsbeispiel dafür, was im Zusammenspiel zwischen Hardware, Software und User*in möglich ist. Leichter als in anderen Branchen lässt sich erkennen, was gezielt eingesetzte Sensoren bewirken können und wie Vernetzung und Algorithmen Radler*innen das Leben leichter macht  – und abhängiger.Wie verändert die Digitalisierung die Form von Pedelecs? Kollage eines Kolorierten Fotos mit einem Handentwurf eines E-Bikes____source: form:f - critical : design

Viele Hersteller sind mittendrin im Erfinden neuer digitalisierter Gadgets für die Zweiradmobilität. Es werden Fahrradlampen, die Schlaglöcher „erkennen“ ausgedacht oder smarte Helme oder, oder, oder. Alle sind irgendwie connected. Die meisten sammeln irgendwie Daten, denn ohne große Datenpools keine KI – nicht mal ML. More…

Was ist KI: Komplexe Informationstechnik!

Permanent stand ich bei meiner KI-Recherche vor neuen Worten, staunte und wusste nicht, was sie bedeuteten. Es waren so viele Begriffe, dass ich mich gar nicht traute zu fragen, was das denn alles sein soll. Dauernd dumm dar zu stehen, macht schließlich keinen Spaß. Nichts desto trotz plagte mich die Neugier, immerhin wird KI kontrovers diskutiert und ist eines der Herzthemen der Digitalisierung.Was ist KI: komplexe Informationstechnik! Kollage aus verschwommenen Gesichtern in Gehirnform mit dem Schriftzug: The Brain of AI // copyright: form:f - critical design

 

In den Posts seit Februar `19 habe ich mich auf den Weg gemacht zu verstehen, wo und wie KI meinem Alltag präsent ist. Mit welchem Vokabular  wird das Thema beschrieben? Wie alltagstauglich ist KI? Was hat der Begriff mit „Intelligenz“ zu tun? Welche Emotionen löst KI aus? Was hat die Businesswelt damit zu tun?  Wer treibt die Thematik maßgeblich voran?

Für mich klang der Begriff mystisch. Ich wollte ihn begreifen und ihn zugleich Themenfremden verständlich erklären können. Hier sind nun die Ergebnisse meiner Suche: More…

Was ist KI: keine Idee?

Was ist KI: keine Idee? Foto einer beschrifteten Hauswand, halbiert, 1. Teil // copyright: form:f - critical : designWas ist KI: keine Idee? Foto einer beschrifteten Hauswand mit Zeichen, halbiert, 2. Teil // copyright: form:f - critical : designEigentlich wollte ich jetzt über KI und multimodale Mobilität schreiben. Dummerweise ist was dazwischen gekommen: der heise-Artikel: „Was denkt sich eine KI?“ Durch ihn ist mir noch eine faszinierende Seite des Themas ins Gesicht gesprungen: die generelle Wortwahl, sobald künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. Sicher, die Artikelüberschrift ist vermutlich provokativ und ironisch gemeint. Sie greift trotzdem in genau die Wortkiste, die aktuell durchgängig bei KI aus dem Wortschatz-Hut gezaubert wird: die Kiste der Vermenschlichung. Warum? More…

Der IQ von KI, ein tragikomischer HP-Support-Fall

Ein wunderbares Beispiel für einen extrem geringen IQ von „künstlicher Intelligenz“ ist der Kundenservice von HP.  Die Möglichkeit kommerzielle KI im Alltagseinsatz zu erleben, bekam ich so: Eine Farbe des Studio-Druckers fabrizierte Zebrastreifen. Zum Glück gab´s ein Service-Packet: Austausch vor Ort am nächsten Arbeitstag. Für schnellen Ersatz war also gesorgt, dachte ich jedenfalls.Der IQ von KI // Schriftzug: "The Lost Boys", Ausschnitt eines Fotos copyright by form:f - critical : designUm es kurz zu machen: Nach 13 Tagen, unzähligen Telefonaten, drei ausgetauschten Gebrauchtdruckern (mit dem selben Fehler) und zwei involvierten Logistikunternehmen rückt das Ende der Reparaturodyssee näher. Erreicht ist der sichere Hafen noch nicht. More…

Was ist KI: Kollektiver Irrglaube?

Und schon wieder: künstliche Intelligenz. Es gibt einfach viele Facetten des Themas, die spannend sind. Diesmal liegt mein Fokus auf dem Begriff selbst. Warum heißt der Einsatz von komplexen Algorithmus(-Systemen) eigentlich „künstliche Intelligenz„?

Was ist KI: Kollektiver Irrglaube? 1. Teil einer Fotokollage bestehend aus einem Foto von Theasereje (GNU Licence) und einer Arbeit von form:f - critical : design

„Rest in peace Brother“, eine achtteilige Collage – viel Spaß beim Zusammensetzen!

Künstlich ist irgendwie verständlich: Auf Rechnern oder Steuerungen läuft Software. Die besteht aus mindestens einem Algorithmus. Das ist eine mathematische Funktion, die sich in eine Aktion übersetzen lässt. Weder die Hard- noch die Software, die die Aktion zustande bringt, ist natürlich. So weit so gut – „künstlich“ wär dann mal grob geklärt. Aber warum um alles in der Welt „Intelligenz„? More…

Was ist KI: Kolossale Intervention?

Gestern beim Italiener hatten wir das Thema künstliche Intelligenz am Wickel. Direkt nachdem ich das „Unwort“ fallen gelassen hatte, sank die Stimmungstemperatur auf Null. Schlagartig pendelte sie zwischen Wut, Frust und Resignation.

Was ist KI: kolossale Intervention?-  Kollage aus mehreren Quallen-Bildern, kombiniert mit mehreren Protestschriftentfernerbildern - copyright by form:f - critical : designEine Freundin meinte, sie fühle sich abgehängt von der Entwicklung. Sie könne jetzt besser verstehen, wie sich die Leute aus den Osten nach der Wende gefühlt hätten. Ein anderer sagte etwas unsicher: „Oh, künstliche Intelligenz, großes Thema. Davon habe ich keine Ahnung.“ Ein dritter giftete: „facebook und Google wissen ja sogar schon, was wir fühlen – und jetzt noch künstliche Intelligenz. Das ist der Untergang!“

Das ist die eine Seite der Medaille… More…

1.Offenes Gespräch im Bauhaus Dessau – runder Tisch zu Rechtsextremismus

Schon wieder Bauhaus: Das Thema beschäftigt mich. Immerhin geht es um das große Ideenerbe, um dessen Relevanz und seine Weiterentwicklung und natürlich um künstlerische Freiheit. Die Teilnahme am Offenen Gespräch war daher Pflicht. Gestern fand es statt. Dank der Fishbowl-Methode kamen unterschiedlichste Teilnehmer*innen zu Wort – auf Augenhöhe. In einem waren sich die Diskutant*innen und das Publikum einig: es war mutig von Perren sich der Debatte zu stellen. Ebenso einig waren sich alle: Die Konzertabsage war wirklich ein Fehler. Perren trat vor allem als Wahrerin des UNESCO-Welterbes auf. Sie schien sich in ihrer Entscheidung von der Politik allein gelassen zu fühlen. Ein Umschwenken hielt sie für indiskutabel, denn das würde das Problem mit den Rechten nicht beheben. More…