Collabora, Nextcloud & eine dynDNS-Domain

Zu einer Cloud, die was auf sich hält, gehört doch ein „echtes“ Office-Programm zum gemeinsamen Arbeiten, oder? Also habe ich seit ein paar Wochen den Plan, „Collabora“ zu implementieren.
Der Vorteil, entstandene Dateien offline speichern zu können, macht die Anwendung gegenüber Etherpad attraktiv. Außerdem ist ein quasi „echtes“ Officeprogramm natürlich deutlich vielfältiger zu nutzen. Und: von überall aus auf ein LibreOffice zugreifen zu können, ist schon sehr komfortabel.
Also gesagt…und getan wie bei den meisten anderen Implementierungen: nachdem ein paar Stolpersteine aus dem Weg geräumt waren, läuft die Sache. More…

WireGuard-VPN für mutige Lai:innen?

Seit langem will ich mich mit dem Thema VPN beschäftigen. Allerdings hörte sich die Sache immer sehr mächtig an. Besonders, wenn frau/man anpeilt, einen eigenen Server zu implementieren. Zufällig stieß ich bei Kuketz in der Empfehlungsecke auf das hochgelobte WireGuard. Es sollte unglaublich simpel zu installieren sein. Drei Tage Arbeit und einen Techi-Tipp später war klar: also ich persönlich finde die Sache immer noch nicht ganz leicht. Aber wenn’s einmal läuft, dann läuft’s. Sogar der Energieverbrauch ist in Ordnung. Wenn selbst das FP2 mit suboptimaler Akkulaufzeit damit klar kommt, ist das ein gutes Zeichen.
Interessant wird’s allerdings bei Kernel-Updates. Da hängt dann zumindest der Haussegen meines Servers doch wieder etwas schief… More…

Auf dem Weg nach „Server´s Home“

Macht es wirklich Sinn einen eigenen Linux-Server aufzubauen? Die Antwort ist ein Klares: I don’t know.

Mit echtem Enthusiasmus hatte ich letztes Jahr beschlossen, die Studio-IT auf Open Source umzustellen. Irgendeine:r muss ja Zeichen setzen und die Dinge grundlegend verändern. So meine Idee. Als kleines Designstudio sollte form:f einen Beitrag zu Open Source leisten. Ein Jahr und diverse Umbaumaßnahmen später, ist nüchterner Alltag eingekehrt.

Der Linux-Server leistet klaglos seine Arbeit. Als zentrales Datenlager ist er super. Auch als Webserver und Host für die Cloud ist er gut brauchbar. Besonders dafür habe ich die „Kiste“ schätzen gelernt. Allerdings ist zur Zeit eher der Weg das Ziel. Denn das eine ist eine Idee, das andere die Umsetzung. More…

Home sweet home – Postserie

Berliner Wohnverhältnisse in Zeiten von Immobilienriesen & Wissenswertes zum Aufbau eines Open-Source-Netzes mit verschiedenen Geräten

Im Juni letzten Jahres hatte ich die Idee, den Umbau meiner Studio-IT in Richtung Open Source mit Posts zu begleiten. Visuell sollten Bilder Berliner „Wohn“-Verhältnisse mit dem Geschriebenen interagieren – es kontrastieren, unterstützen oder hinterfragen. Die Bildserien-Idee war eine Reaktion auf die unsozialen ausgrenzenden Entwicklungen des Berliner Immobilienmarktes.
Die Verknüpfung von beiden Themen, war und ist meines Erachtens nach spannend. Denn es ist frappierend, wie konträr sich die reale und die virtuelle Welt entwickeln. Während Speicherplatz in rauhen Mengen spottbillig zu haben ist, verteuert sich realer Wohnraum dermaßen, dass massive Verdrängung inzwischen zum Daily-Business gehört. More…

Fahrt Fahrrad! oder: Mobil und vernetzt sein in Zeiten von Corona

Eine Freundin schickte mir gerad eine Mobilitätsstudie von zwei Schweizer Hochschulen. Als passionierte Radfahrerin war ich verblüfft und begeistert. Plötzlich wird Fahrrad gefahren wie wild. Nicht, dass die Schweizer:innen nicht vorher schon (e-)geradelt wären. Aber jetzt erst recht!

Diagram: ETHZ + WWZ   MOBIS Covid19 Study

Da sag noch jemand, Corona hätte keine positiven Seiten.

Unsere Adaptionsgeschwindigkeit im virtuellen Raum ist zwar auch beeindruckend, allerdings nicht rundum positiv. Bei der Kommunikation rächt sich die Abwesenheit eines leistungsfähigen Glasfasernetzes. Und Datenschutz? Tja, da klemmt`s bedenklich oft akut. More…

Drahtesel verdrahten oder: „This bike knows you“

Jetzt kommt wieder eines meiner Lieblingsthemen: E-Bike, Pedelec, Elektrorad. Es geht um die Variante, die gerad überwiegend die Straßen „unsicher“ macht. Die, bei der sich, ohne in die Pedale zu treten, nichts bewegt – eben das Pedelec. In Berlin sind die Gefährte noch nicht wirklich angekommen.

E-Bike: Konzeption eines schwarz-orangenen Unisexpedelecs, by Kerjo, form:f - industrial design

Konzeption & Rendering: Kerjo*  CC BY-NC-SA

Das mag daran liegen, dass sie nicht gerade günstig sind. Ein geklautes Bike ist ein schmerzlicher Verlust. Zudem macht es keinen Spaß, sich ein ø 20-25kg schweres unhandliches Ding über die Schulter zu werfen und in die Wohnung zu schleppen. Das ist auch schmerzlich…für den Rücken. More…

digital.bike.23 – Riding Berlin 2023

e-Bike: image for a mobility-scenario for 2023, showing part of an e-bike in front of handscribbled trees and houses, patched in a photoshop collage - copyright by form:f

Artwork: yuyun  CC BY-NC-SA

Berlin 2023
Cornelia K. ist in Hektik. Sie schmeißt Smartpad und alles, was sie sonst noch braucht in ihren Rucksack und schwingt sich auf`s neue E-Bike – mal wieder eine kurzfristige Deadline – Termin von ihrer Chefin. Da lässt sich nur hoffen, dass der Verkehr mitspielt. Sie düst mit 45km/h los. Ab und zu kommen ihr E-Fahrzeuge entgegen. Cornelia freut sich, dass in den letzten Jahren doch Positives passiert ist und die Stadt ein bisschen leiser geworden ist. More…