digital.bike.23 : project : blog

digital.bike.23: Eckpfeiler des geplanten Projekts: digital, nachhaltig und human // Fahrzeug: zirkulär nutzbar oder recyclefähig, Connectivity: open source und langfristig updatebar, Finanzierung: gemeinwohlorientiert // Projektkonzeption: J. Tiffe Concept // Grafics: J. Tiffe  CC BY-NC-SA

Dieser Blog ist Teil des Projekts „digital.bike.23“. Das beschäftigt sich mit der spannenden Frage: Ist es möglich mit Hilfe unserer aktuellen Technologien E-Bikes umweltschonend zu entwickeln, zu produzieren und zu entsorgen? Wie sieht ein digitales faires Open Source Fahrzeug aus? Wie wirken sich diese Vorgaben auf sein Design und seine Konnektivität aus? Hier schreibe ich über interessante Rechercheergebnisse und spannende Themen, die mir auf dem Weg begegnen, z.B. Open Source, IoT, 3D-Druck…Mehr…

Corona-Lockerungen – Fahrt noch mehr Fahrrad!

Das ist in Corona-Lockerungszeiten nicht nur gesund, sondern setzt auch Zeichen in die passende Richtung – die Verkehrswende.

Corona-Lockerungen: Fahrt noch mehr Fahrrad! #FlattentheCurve // by yuyun, form:f - critical design

Ein quasi unvorhergesehener Game-Changer mischt plötzlich die Karten in der Mobilität neu. Ob sie dabei für die Klimakrise ein Brandbeschleuniger bleibt oder -entschleuniger wird, ist ganz und gar nicht klar. Die neue Spielvariante startet gerade erst. More…

Fahrt Fahrrad! oder: Mobil und vernetzt sein in Zeiten von Corona

Eine Freundin schickte mir gerad eine Mobilitätsstudie von zwei Schweizer Hochschulen. Als passionierte Radfahrerin war ich verblüfft und begeistert. Plötzlich wird Fahrrad gefahren wie wild. Nicht, dass die Schweizer:innen nicht vorher schon (e-)geradelt wären. Aber jetzt erst recht!

Diagram: ETHZ + WWZ   MOBIS Covid19 Study

Da sag noch jemand, Corona hätte keine positiven Seiten.

Unsere Adaptionsgeschwindigkeit im virtuellen Raum ist zwar auch beeindruckend, allerdings nicht rundum positiv. Bei der Kommunikation rächt sich die Abwesenheit eines leistungsfähigen Glasfasernetzes. Und Datenschutz? Tja, da klemmt`s bedenklich oft akut. More…

Connected Mobility: die Rebounds der AVs

Gestern schlängelte ich mich mal wieder mit dem Rad durch die Friedrichstraße. Vor mir auf dem Bürgersteig balancierte jemand einen Arm voll Kartoffeln. Dummerweise kullerte eine auf die Straße. Achtlos fuhr ein Auto drüber. Kartoffelpüree verteilte sich auf dem Asfalt. Darauf zeigte der Kartoffelträger wütend den Stinkefinger. Das Auto war natürlich längst weg.

Die Rebounds der AVs, eine Kartoffel verfremdet, hyperrealistisch / yuyun, form:f - critical design

Stoppen für eine Kartoffel? Undenkbar. Nur: Ist es in Zeiten von neuen kleveren Vernetzungsmöglichkeiten immer noch notwendig, dass sich Blechlawinen durch die Innenstädte quälen? Anscheinend, denn statt die Blechmonster von den (urbanen) Straßen zu verbannen, setzen die Tech- und Automotive-Industrien gerade die Segel, den motorisierten Individualverkehrs zu stärken. More…

Connected Mobility: AVs – das Businesscase-Wunder, nur für wen?

Seit ich mich mit autonomen Vehikeln beschäftige, stolpere ich immer wieder über exorbitante Entwicklungssummen, Premium-Kaufpreise und ein komplexes Netz von Akteuren. Passiert gerad ein Businesscase-Wunder? 

AVs - das Businesscase-Wunder // Kollage aus Geldscheinen und Fotos von Menschen by yuyun, form:f - critical design

Artwork: yuyun + images: pngguru.com*   CC BY-NC-SA

Hat die Sache überhaupt noch mit Geld zu tun? Oder sind die Businesscases vom schnöden Mammon schon völlig entkoppelt? More…

Connected Mobility: Tech heiratet Automotive

…und jetzt die Königsdisziplin: die autonomen Selbstbeweger (Automobile). Das Thema, das die Industrien ernsthaft vorwärts treibt.

Tech heiratet Automotive - Netzdiagramm: Darstellung der Involviertheit der AV-Player____by yuyun, form:f - critical design

Relationship Diagram: yuyun   CC BY-NC-SA

Das, das die Tech-Giganten an den Verhandlungstisch mit den Automotivekonzernen zwingt. Die Zukunft war gestern. Das ganze große Bits & Bytes-Casino ist heute! More…

Was war doch gleich noch mal KI?

Der unscharfe Umgang mit der Abkürzung „KI“ ist irritierend. Handelt es sich dabei nicht in erster Linie um Big Data analysierende Algorithmen? Für die vernetzte Mobilität sind sie unerlässlich. Viele Aufgaben, die Maschinen ausführen sollen, erfordern passende Sets von Berechnungsvorschriften – von einfachen bis komplexen zeit- und energieaufwändigen(Video) wie neuronalen Netzen.

Artwork: yuyun   CC BY-NC-SA

Sie generieren aus Daten die „Augen“ und anderes für die Fahrzeuge. Sie unterstützen Verkehrsregelung, Navigation etc. So weit die Technikebene.
Beim anhaltenden KI-Hype geht es augenscheinlich kaum darum. Vielmehr ringen die philosophische und die Businessebene um die Oberhand. More…

Connected Mobility: Von Sharing zu MaaS

Vernetzung kann einfach großartig sein. Nachdem er meinen E-Scooter-Post gelesen hatte, schickte mir ein Freund einen Artikel aus der Fortune. Der diskutierte den ökonomischen Megaflop des Dockless Bike-Sharing in China. Und die Frage, ob Investoren für ihre Investments haften sollten, damit sie Verantwortung lernen. Großartige Idee!

sharing: Fotomontage, die ein Foto vom Mars mit einem der Erde verschneidet. Zentriert ist ein Haufen Vehikel

Artwork: yuyun  CC BY-NC-SA

Die meisten chinesischen Firmen sind von der Bildfläche verschwunden – insolvent. Nur Mobike konnte sich anscheinend vor dem Totalcrash retten. Es wurde übernommen; seinen gesammelten Daten sei Dank. Die Sache mit den Daten haben die E-Scooter-Flottenbetreiber verstanden. Aber wie sieht es mit dem Rest aus?
 Anyway: Der Artikel ist ein prima Übergang zum nächsten Thema: Das Teilen und Herrschen in der Connected Mobility im Alltag des Modal Splits. Los geht`s: More…