IoT – Na, dann mal los!

Seit zwei Tagen beschäftige ich mich wieder mit dem Thema Digitalisierung. Es endete, wie es gerade öfter mal endet: mit einer Gefühlsmischung aus Hilflosigkeit, Ohnmacht, Wut und Faszination. IoT - Na dann mal los!: Call to Action and Links concerning IoT - The image shows a collage: a Noodle dish overwriten by the words: No Go - copyright by formf.de
Da diese Mischung natürlich ziemlich beunruhigend und das Internet “abmurksen” keine Lösung ist, stand ich wie üblich vor der Frage: wie sich verhalten zu dem Thema?

Kommunikation per Rauchzeichen?

Viele meiner Altersgruppe nutzen ihr Smartphone und / oder Tablet nach dem Motto: Muss ja – Ahnung hab ich eigentlich nicht und auch keine Zeit mich damit zu beschäftigen. Richtig interessant wird´s bei der Frage: wie sich verhalten zu IoT? Da kommt dann öfter die Antwort: Ich mach das einfach nicht mit; dafür bin ich zu alt. Wirklich? Mit dem Smartphone und permanenter Internet-Nutzung ist der Grundstein doch schon gelegt. Wie wär´s, wenn jedeR sich ehrlich befragt: Werde ich wirklich den nächsten Schritt nicht gehen, obwohl mit Hochdruck entwickelt und alles so handlich und komfortabel wird? Klar, braucht frau/man das alles aktuell nicht. Nur wird sich das IoT vermutlich gar nicht mehr so leicht umgehen lassen. Und wer will schon Smartphones für den Rest seines Lebens meiden? Oder mühselig zu Modems zurückswitchen, wenn der Router doch so praktisch ist. Mir kommt dann manchmal die Idee: Wie wär´s mal wieder mit Kommunikation per Rauchzeichen? Ich würd das sogar gern ausprobieren. Ein bisschen Entschleunigung wäre einfach erholsam. Nur möcht ich nicht allein ein Feuerchen machen und mit einem Pappwedel in Position gehen, während um mich rum versonnen auf Smartphones rumgewischt wird. Kollektives “Back to the Roots” ist wohl eher erledigt. Ein Blick auf das “Alltags”-Equipment zeigt: IoT erobert schon die Kinderzimmer, nur leider nicht so pannenfrei wie gedacht.

Mitmischen?!

Wie wär´s also stattdessen mit: Vorwärts mit Gebrüll? Wir sind immerhin die, auf die die Herde quatschender Geräte losgelassen wird. Warum nicht mitmischen? Apps hinterfragen, nicht sofort sämtliche Berechtigungen weggeben o.ä. Bange machen gilt nicht, denn damit wird Google, Bosch und anderen Großkonzernen das Feld komplett überlassen. Mal anders gefragt: Wird nicht dauernd von Selbstermächtigung geredet? Na, dann mal los!